Wanderung des Geraer Wandervereins e.V.

Durch das Fuchsbachtal

am 17.03.2013

So kurz vor dem kalendarischen Frühlingsanfang sollte auch eine solche stattfinden, aber leider war es immer noch kalt mit Schneeresten und ziemlich ungemütlich. Das einzige Plus, es regnete nicht.

Unsere Wanderfreunde trafen sich am Parkplatz des Südbahnhofes und wir fuhren in Fahrgemeinschaften oder mit der Bahn nach Berga. Hier war dann allgemeiner Treff, denn nach Absprache, konnten wir uns aussuchen, welche der Anfahrtsstrecken, die Günstigere war.

Gerade an diesem Sonntag hatten auch die Bergaer Wanderfreunde zu einem Wandertag aufgerufen, wie sich aber herausstellte, in die andere Richtung.

Nach Plan liefen wir am Sportplatz vorbei in Richtung Wald auf dem Elsterperlenweg bergan, diesen verließen wir recht bald wieder und unser Weg führte uns nach rechts zum ersten Aussichtspunkt der Bastei. Hier konnten wir einen ersten Blick ins Tal nach Berga werfen und die neu gestaltete Holzfiegur, „die „Weiße Frau“, bewundern. Unser Weg blieb weiter auf halber Höhe bis wir die nächste Aussicht „Friedrichsruh“ erreicht hatten, auch hier wurden wir wieder mit einem schönen Blick ins Elstertal und zurück nach dem Ort Berga belohnt. Wir bogen dann nach rechts ab und liefen am Waldesrand vorbei, um über die Höhe nach Albersdorf zu gelangen. Ein kurzer Abstecher durch`s Dorf , an der Kirche vorbei und der Ortsstraße in Richtung Großdraxdorf folgend erreichten wir den Abzweig nach Wernsdorf. Hier konnten wir die Landstraße wieder verlassen und nach rechts auf einem Feldweg wandern, im Tal sahen wir den Ort Wernsdorf liegen und kamen parallel auf der Höhe durch etliche Umzäunungen für viele Pferde weiter bis zum Gestüt von Wolfersdorf. Hier angekommen liefen wir an der Kirche vorbei in Richtung Landhotel „Am Fuchsbach“, wo wir unser Mittagessen schon bestellt hatten.

Nach erfolgter Stärkung, folgten wir einer Nebenstraße aus dem Ort hinaus in Richtung Wernsdorf. Nach gut 200m durch den Ort, bog rechts der Feldweg ins Fuchbachtal ab. Neben der stillgelegten Bahnstrecke , führte uns der Weg talabwärts bis nach Endschütz und weiter im Tal erreichten wir die Hütermühle. Von hier ging es bergan durch ein Waldgebiet, dann auf einer Höhenstraße und einem Feldweg bis nach Albersdorf. Weiter führte uns der Weg durch den Ort, an den Resten eines Steinkreuzes vorbei, wieder hinunter nach Berga. An der mehrhundertjährigen Eiche im Ortszentrum vorbei gelangten wir zu unseren Ausgangspunkt: dem Bahnhof.

Angelika Meinhardt