Wanderung zu den Stauseen in Wünschendorf`s Nähe

am Samstag, den 07.03.2015

Mit dem Wetter hatten wir an diesem Samstag richtig Glück und so war die Resonanz auch für mich überwältigend. Ob nun mit dem Auto oder der Vogtlandbahn war unsere Gruppe schnell auf 27 Wanderfreundinnen und-freunde angestiegen. Unsere Mittagsrast hatte ich im Gasthof „Zur fröhlichen Wiederkunft“ in Linda bestellt, damit die Wirtsleute keinen Schreck bekommen, wurden schnell die Essen abgefragt und dann ans Personal weitergegeben.

Jetzt konnte es losgehen und wir verließen Wünschendorf auf der Falkaer Straße in Richtung der ausgedehnten Gartenanlagen bergan zu den Steinbrüchen zwischen der Verbindungsstraße Kleinfalke nach Großfalka. Auf der Höhe angekommen hatten wir eine herrliche Fernsicht, unter uns lag Wünschendorf, weiter hinten dann Weida mit der Osterburg und am Horizont konnten wir die Getreidesilos von Mittelpöllnitz erkennen. Hier sollte auch unsere erste Rast sein, aber der Wind war so heftig, dass wir uns nach einer etwas ruhigeren Ecke umschauen mussten. Im kleinen Örtchen Großfalka lasen wir auf einer Hinweistafel die Geschichte des Ortes. Unser Weg führte uns weiter durch den Ort über den Kuchenberg mit 320 Meter ü.M.zur Landstraße, die wir überquerten und auf einem Feldweg in Richtung Endschütz liefen, hier hatten wir dann einen schönen Blick auf das Fuchsbachtal. Nach den ersten Häusern von Endschütz bogen wir links ab und über einen Wiesenweg ging es am Ortsteil Jährig vorbei nach Letzendorf. Hier schauten wir uns von außen die renovierte Dorfkirche an und erreichten am Ende des Ortes den Speicher Pohlen. Dieser wird von einem Anglerverein betreut und hat gepflegte Sitzplätze, die wir natürlich zu einer weiteren Rast nutzen konnten. Der Weg geht dann weiter am Stausee entlang und wir konnten viele Wildenten, Gänse und Reiher beobachten. Wir bogen am Ende des Sees dann rechts ab, bergan ging es durch den Wald und wir erreichten einen Feldweg, der uns nach Linda führte. Nun war es bis zu unserer Mittagseinkehr nicht mehr weit. Wir füllten die gesamtem Plätze in die Gaststätte aus. Gestärkt und zufrieden konnten wir uns dann auf den Heimweg machen. Diesmal auf direktem Weg kamen wir wieder am Stausee entlang und durch Letzendorf, interessant fanden wir die Forellenzuchtanlage, die uns der Besitzer erläuterte. Unser Weg führte uns dann weiter zum Speicher Letzendorf, von hier ging es im Fuchsbachtal dann über Endschütz, Fuchsmühle, Märchenwald zurück zu unseren Autos nach Wünschendorf.

Auch wenn die Strecke sich in die Länge zog und an Hand von Schrittzählern auf ca. 23 km geschätzt wurde, hoffe ich doch, dass alle gesund und munter zu Hause angekommen sind und im Nachhinein stolz, die magische „20“ geknackt zu haben.

Angelika Meinhardt