Wanderung des Geraer Wandervereins e.V.

„ Zu den Störchen“ - Wendelstein

am 21.05.2017

Diesmal hatten wir uns eine längere Anreise zum Wendelstein in Sachsen-Anhalt ausgesucht. Mit Fahrgemeinschaften fuhren 12 Wanderfreunde über Zeitz, Naumburg nach Nebra. Doch auf direktem Weg sollten wir nicht ankommen, da in der Nacht ein Gewitter mit Starkregen die Strasse unbefahrbar gemacht hatte. Nach Rücksprache mit einem ortsansässigen Herrn konnten wir über einen Umweg zu unserem Ziel, der Ruine Wendelstein, gelangen. Nach kurzer Besichtigung der in Privatbesitz befindlichen Burg, genossen wir die herrliche Aussicht ins malerische Unstruttal. Unser Weg führte uns zuerst durch eine malerische Landschaft mit Blick zur Rekultivierung der Abraumhalde des ehemaligen Kaliwerkes von Roßleben und den Kirchtürmen des Klosters von Memleben. Auf dem Bahnwanderweg liefen wir weiter durch Weinberge und gelangten in das Waldgebiet, in dem unweit die „Himmelsscheibe von Nebra“ gefunden wurde. Am gigantischen Besucherzentrum legten wir eine Pause ein. Im Besucherzentrum gibt es eine Ausstellung über die wechselvolle Geschichte der Himmelsscheibe.

In einer Planetariumsshow wird ihre astronomische Deutung präsentiert. Aus Zeitgründen besuchten wir das Planetarium nicht, aber jeder Wandefreund hat sich Anregungen für einen selbständigen Besuch mitnehmen können. Wir wanderten weiter und wechselten bei Kleinwangen die Flussseite und liefen am Ufer der Unstrut entlang vorbei an der „Steinklöbe“, einem mächtigen Durchbruch des Buntsandsteines. In Memleben angekommen, verschafften wir uns einen Eindruck über die Größe des ehemaligen Klosters und erreichten danach unsere Gaststätte „Zu den Störchen“ für die geplante Mittagseinkehr. Die Attraktion dieser Gaststätte bestand darin, dass wir in der Gaststube per Monitor mit verfolgen konnten, wie ein Storchenpaar seine Jungen aufzieht. Nachdem wir uns gestärkt hatten, nahmen wir unsere letzte Etappe in Angriff. Ein schöner Wiesenweg führte uns immer an der Unstrut entlang zur Wassermühle. Von hier ab war es ein gemächlicher Aufstieg bis zur Ruine Wendeslstein, dem Beginn unserer Wanderung. Die Heimreise organsierten die Kraftfahrer entsprechend ihrer eigenen Routenauswahl.

Angelika Meinhardt