Wanderung des Geraer Wandervereins e.V.

Gipfeltreffen

am 01.07.2017

Im dritten Versuch haben wir es geschafft!

- unsere Wanderung zum diesjährigen Schneekopf-Treffen -

1.Juli 2017

Schon seit 2015 hatten wir uns das Wanderziel gestellt, am jährlichen Gipfeltreffen auf dem Schneekopf und zugleich TGW-Treffen teilzunehmen.2015 scheiterte das Vorhaben an sagenhaften 37°C im Schatten. Da macht das Wandern wirklich keinen Spaß mehr und der Gesundheit ist es auch abträglich. Im folgenden Jahr hat sich Gerhard Eichhorn bereit erklärt, die Wanderung zu organisieren und zu führen, aber besondere Umstände machten damals sein Vorhaben zunichte. So stand die Wanderung zum „19.Gipfeltreffen auf dem Schneekopf“ im Jahr 2017 erneut im Wander- und Veranstaltungsplan des Geraer Wandervereins. Diesmal habe ich mich entschieden diese Wanderung zu führen, weil ich noch nie auf dem Schneekopf war, obwohl ich den Rennsteig bereits 3 mal abgewandert habe und auch 2 mal in der Suhler Hütte eingekehrt war. Den kurzen Abstecher zum Schneekopf habe ich aber niemals geschafft. Am 01.07.2017 sollte uns nun im dritten Anlauf unser Vorhaben gelingen. 5 Wanderfreunde entschlossen sich für das Gipfeltreffen. Gegen 08:00 Uhr starteten wir gemeinsam mit einem Fahrzeug in Richtung Thüringer Wald. Die Wettervorhersage versprach uns nichts Gutes. Dennoch, wir waren gut gelaunt, regentechnisch zweckmäßig ausgerüstet und keiner kannte die Wanderroute von Gehlberg zum Schneekopf. Pünktlich bei Ankunft am Wanderparkplatz, begann es leicht zu nieseln. Wir entschieden uns daher nicht für den längeren Weg durch den nassen Wald, sondern für den etwas kürzeren, direkten Aufstieg fast parallel zur Straße. Und, wir hatten den richtigen Riecher, denn 500 Meter vor dem Ziel setzte der angekündigte Starkregen ein. Am Start bezahlten wir unsere 2,00 € Organisationsbeitrag (neu eingeführt) und meldeten uns im TGW-Zelt an, denn wir wollten endlich nach längerer Abstinenz, wieder einen Wanderwimpel für unseren Verein erwandern. Leider konnten wir uns, auf Grund der Witterung, die vielen Infostände der Vereine und die aufgebauten Werbe- und Verkaufsstände nicht richtig ansehen. Das war schade, denn wir wissen, dass sehr viel Fleiß und Arbeit hinter der gesamten Organisation dieser drei Tage steht. So suchten wir uns im Festzelt einen trockenen Platz und hielten Brotzeit. Unterhalten wurden wir durch ein Showprogramm von der Bühne. Nur viel verstehen konnten wir nicht. Die Lautstärke im Zelt war zu groß, auch deshalb, weil alle Wanderer hier Zuflucht gesucht haben. Eigentlich wollten wir den Turm auf dem Schneekopf besteigen, um in einer Höhe von 1.001 Meter über NN über den Thüringer Wald zu blicken. Den Turm, der ca. 150 Meter vom Festzelt entfernt war, haben wir nur schemenhaft im Dunst wahrnehmen können. An einer schönen Fernsicht war somit nicht zu denken. So haben wir uns, schon ziemlich durchgefroren, entschlossen, pünktlich um 12:00 Uhr zur Überreichung der Wanderwimpel am TGW-Zelt zu sein. Nach dieser, für mich etwas improvisiert anmutenden Präsentation und dem obligatorischen Foto (für die Nachwelt im neuen Wanderboten veröffentlicht), begann unser Abstieg nach Gehlberg. Und wie sollte es auch anders sein, am PKW angekommen hörte es auf zu regnen und der Himmel klärte in Richtung Heimat auf. Im Ganzen betrachtet war es dennoch ein schönes Erlebnis, obwohl wir uns bei schönerem Wetter noch viel mehr angesehen hätten. Auch vom Bühnenprogramm und den Grußworten des anwesenden Ministerpräsident haben wir nichts mitbekommen. Wir werden es verschmerzen können.

Im Namen aller Mitwanderer

Thomas Weiser