Wanderung des Geraer Wandervereins e.V.

Rundwanderung auf den Höhen und Tälern des Elstertales

am 09.03.2019

Die Prognose für dieses 2. Märzwochenende versprach Regen und windiges Wetter, also nichts von Frühling und lauen Temperaturen. Doch pünktlich zur verabredeten Zeit kamen die unentwegten Wanderfreunde per Zug oder mit dem PKW auf dem Penny Parkplatz in Wünschendorf an. Die 14 mutigen Wanderfreunde, darunter 2 Gäste, waren bestens mit Mütze und Kapuze gerüstet und der Regenschirm war bestimmt mit im Rucksack. Wir liefen durch den Ort in Richtung Großfalka, entlang mehrerer Gartenanlagen immer bergauf. Auf der Höhe angelangt wurden wir von heftigen Windböen empfangen und so konnten wir die herrliche Aussicht bis nach Weida zur Osterburg und den Getreidesilos in Mittelpöllnitz kaum genießen. Im Bus-Wartehäuschen von Großfalka legten wir eine kurze Trinkpause ein, da es hier nicht so heftig wehte. Bald erreichten wir die Landstraße nach Pohlen. Nach Plan liefen wir weiter auf einem alten Feldweg, fernab von vorbeifahrenden Autos, der uns direkt in den Ort Endschütz brachte. Unser Weg führte uns vorbei am Rittergut und der Hütermühle, über die Gleise der ehemaligen Bahnlinie und auf dem beschilderten Waldweg weiter bergauf. Eine weitere kurze Rast war an einer Jagdhütte mit Vordach geplant. In unmittelbarer Nähe befand sich eine Futterstelle für Waldtiere und ein großes, gut gefülltes Vogelhaus.

Nach dieser Stärkung legten wir den Rest des Anstieges zurück und überquerten die Landstraße nach Großdraxsdorf. Ein weicher Waldweg führte uns hinab ins Elstertal, auf halber Höhe jedoch bogen wir zum Aussichtspunkt „Bastei“ ab. Hier konnten wir die Sitzgelegenheiten nutzen und unsere Blicke Richtung Elstertal und unserer Mittagseinkehr, der Clodramühle, schweifen lassen. Wir bezogen in der Clodramühle einen separaten Gastraum und jeder konnte sich vom neuen Outfit der geschichtsträchtigen Gaststätte sein eigenes Bild machen. Nachdem unser Hunger und Durst gestillt war, hatten unsere Wanderfreunde die Möglichkeit, den kurzen Weg nach Berga zu laufen und mit dem Zug zurück zu fahren oder den Elsterweg zurück nach Wünschendorf zu nehmen. Vier Wanderfreunde entschieden sich für den Zug. Der harte Kern stellte fest, dass es auf der „Sonnenseite“ recht schnell und bequem zurück ging. Kurz vor den ersten Häusern von Wünschendorf winkten uns die Zugfahrer zu. Abschließend konnten wir feststellen, dass das Wetter uns doch gnädig war und wir trockenen Fußes zu unseren Autos und nach Hause kamen.

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Angelika Meinhardt