Im Weltkulturerbe Nibelungengau, Wachau und Wien

Wanderwoche Mai 2006 in Österreich

Am 14.Mai 2006 fuhren 44 Wanderfreunde und Hund Jäcky mit dem Bus nach Weißenkirchen - bekanntestes Weinanbaugebiet Österreichs .

Wir hatten für unseren Wanderverein und weitere Wanderfreunde eine Gruppe von 25-30 Personen geplant. Durch die große Nachfrage kamen wir auf 44 Personen. Deshalb wurden bei einem zusätzlichen Besuch in der Wachau mit Uta und Helmut Lorenz im Spätherbst 2005 weitere Quartiere gefunden.

Gisela, Wolfgang und Jäcky haben bereits im Mai 2004 die Wachau besucht, um vorzuwandern.

Dabei wurde der erste Wochenplan erstellt, die Besichtigungstouren von Burgen, historische Sehenswürdigkeiten und Wien nach mehrfachen Erkundungen festgelegt.

Die Wanderwoche haben wir in drei Erlebnisbereiche eingeteilt:

I . Wanderungen in den Bergen der Wachau

II: Besichtigungen von Burgen/Stift, Wallfahrtsort

III. Kennenlernen der historischen Weltstadt Wien

So haben wir den höchsten Berg der Wachau, den Jauerling mit fast 1000 Metern erwandert, den Bisamberg umwandert am Stadtrand von Wien mit einem herrlichen Ausblick auf das neue Wien und in Dürnstein über den Franzosenweg in die Weinberge zum Aussichtsturm an der Fesselhütte den Aufstieg bewältigt. Der Abstieg war wieder beschwerlich, wurde aber mit herrlichen Ausblicken bis zum Stift Göttweig und Weißenkirchen belohnt .

Den Kulturtag begannen wir mit der Besichtigung des über 1000 Jahre alten Benediktinerklosters Melk ,über den Pilgerweg kamen wir zum Wallfahrtsort Maria Taferl im Nibelungengau (mit Ausblick in die Alpen ).

Die Besichtigung der Burgruine Aggstein beendete den schönen, eindrucksvollen Tag.

Die Weltstadt Wien haben wir in zwei Tagen kennengelernt. Nach der Wanderung Bisamberg ging die Busfahrt entlang der linken Donauseite zum Donaupark mit Blick auf die UNO-City. Vom 252 Meter hohen Donauturm war der Ausblick auf ganz Wien und Umgebung sensationell.

Spaziergänge in den Donauinseln und an der neuen Donau dienten der Verdauung nach dem Abendessen in dem bekannten Gasthaus Roter Hirsel, wo auch Mutti und Vati des Wanderleiters (Ureinwohner von Wien) uns Gesellschaft leisteten.

Der zweite Wientag auf der rechten Donauseite war ausgefüllt mit einer 4-stündigen Schiffsrundfahrt vom Schwedenkai über den Kanal vorbei an der Innenstadt bis zur Schleuse Freudenau in die Donau zurück zum Schwedenkai. Dort wartete schon eine liebevolle Wienerin aus Aspern zur Stadtführung. Besichtigungen gab es dabei im Schloß Belvedere, Hundertwasserhaus und Vergnügliches auf dem Prater.

Außer den täglichen Heurigen-Besuchen und ein Schrammelabend in Weißenkirchen gab es am Tag vor der Heimfahrt eine Kurzwanderung durch die Weinberge im Ortsteil Joching mit einer fröhlichen Weinverkostung.

Herr Heller war für uns nicht nur ein guter Unterhalter, sondern auch ein guter Ortsführer durch Weißenkirchen.

Das Wetter konnte in dieser Wanderwoche nicht schöner sein und auch die Heimfahrt über die oberösterreichischen Waldgebiet waren ein schöner Abschluß.

Reise- und Wanderleiter Wolfgang und Gisela Elsner mit Führungshund Jäcky